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Projekt 100 Dinge // Meine Liste



HALLO ZUSAMMEN

Wie geht's euch? Mir geht es soweit gut. Ich bin nun in der Kursstufe und merke auch einfach dadurch wie schnell die Zeit vergeht. Kennt ihr dieses Gefühl, dass ihr euch nicht bewusst seid, wie schnell die Zeit verfliegt? Und somit ist mein letzter Blogbeitrag auch wieder einige Monate her.

Mich bewundert schon seit längerem das Rahmenthema Minimalismus, jedoch auch einzelne Verknüpfungen damit, wie beispielsweise Reisen mit weniger als 10kg Gepäck oder das Besitzen von nur 100 Dingen. Allgemein reizt mich die Vorstellung, mit stark reduziertem Besitz zu leben.

Ich kann sehr gut nachvollziehen, wieso sich das wohl der ein oder andere von euch ein solches Leben nicht mal in Betracht ziehen würde. Jedoch tendiere ich zu dem Loslassen von Materiellem, um meine Lebensqualität zu erhöhen, mich dadurch freier und unabhängiger zu fühlen und pauschal mehr Zeit für die wichtigen Dinge zu haben.

Ich bin bereits öfters auf eine Challenge gestoßen, in der man seinen Konsum über einen gewissen Zeitraum hinweg einschränkt und sich hierbei auf 100 Dinge reduziert.
Zum Vergleich, da wohl 100 Dinge als Besitz sehr schwer nachvollziehbar ist, besitzt jeder Mensch um die 10.000 Dinge. Heißt, man lebt im Idealfall nur mit einem Prozent seines Gesamtbesitzes.
Meiner Meinung nach ein sehr interessanter Aspekt.

Doch wie zählt man Dinge?
Es gibt verschiedene Ansätze, wie man hierbei vorgeht, die von Minimalist zu Minimalist oder von Ausführer dieser Challenge zum nächsten Ausführer wieder anders ausgeführt wird.
Ich persönlich versuche möglichst viele Dinge einzeln zu zählen, jedoch habe ich beispielsweise einen Ordner mit Blättern als eines gezählt, da dieser einfach zu viele Blätter beinhaltet.
Wichtig ist zudem zu erwähnen, dass ich Lebensmittel, Utensilien und Nahrung meiner Tiere als auch fest montierte Dinge (Toilette, Waschbecken, ...) nicht dazu zähle.
Auch muss ich anmerken, dass ich auch Dinge zähle, die ich benutze, mir jedoch aber nicht gehören.

Meine Liste:

  1. Deo
  2. Shampoo
  3. Duschgel
  4. Haargummi
  5. Zahnbürste
  6. Zahnpasta
  7. Handseife
  8. Rasierer
  9. Klopapierrolle
  10. Klopapierrolle
  11. Bürste
  12. Lippenpflege
  13. Nagelschere
  14. Bodyspray
  15. Großes Handtuch
  16. Großes Handtuch
  17. Kleines Handtuch
  18. Menstruationstasse
  19. Putzlappen
  20. Rucksack
  21. Flasche
  22. Schulbuch
  23. Schulbuch
  24. Schulbuch
  25. Schulbuch
  26. Schulbuch
  27. Ordner
  28. Kugelschreiber
  29. Kugelschreiber
  30. Bleistift
  31. Taschenrechner
  32. Kleines Notizbuch
  33. Hausschlüssel
  34. Handy
  35. Handyhülle
  36. Ladekabel
  37. Kopfhörer
  38. Laptop
  39. Laptopladekabel
  40. Bett
  41. Matraze
  42. Kissen
  43. Decke
  44. Wolldecke
  45. Wäschekorb
  46. Schreibtisch
  47. Hocker
  48. Küchentisch
  49. Kückeneckbank
  50. Kühlschrank
  51. Gabel
  52. Messer
  53. Kleiner Löffel
  54. Großer Löffel
  55. Kleiner Teller
  56. Großer Teller
  57. Tupperbox
  58. Schüssel
  59. Topf
  60. Pfanne
  61. Schneidebrett
  62. Abgießsieb
  63. Wasserkocher
  64. Papiermüll
  65. Restmüll
  66. Gelber Sack
  67. Staubsauger
  68. Fahrkarte November
  69. Fahrkarte Dezember
  70. Krankenversicherungskarte
  71. Mückenspray
  72. Personalausweis
  73. Führerschein
  74. Auto
  75. Unterwäsche
  76. Unterwäsche
  77. Unterwäsche
  78. Unterwäsche
  79. Unterwäsche
  80. Unterwäsche
  81. Unterwäsche
  82. Socken
  83. Socken
  84. Socken
  85. Socken
  86. Jogginghose
  87. Top
  88. T-Shirt
  89. Sportschuhe
  90. Sneaker
  91. Sneaker
  92. Jeans
  93. Jeans
  94. Pulli
  95. Pulli
  96. Hemd
  97. Hemd
  98. Jacke
  99. Jacke
  100. Schal

Legende:

Badartikel // Schulsachen // Technisches // Möbel und Co. in meinem Zimmer //
Küche // Organisatorisches // Klamotten

Am Montag, den 26.11 wird es losgehen mit der Challenge.
Ich werde jeden Tag ein kleines Update schreiben, welche ich in meinem nächsten Post mit euch teilen möchte.
Edit: Hier kommt mein Update!

Tag 1
Der erste Tag meines Projekts, mit nur 100 Dingen in einer Woche auszukommen, ist fast vollendet.
Um ehrlich zu sein ist mir heute die erste Kritik an der Challenge aufgefallen.
Ich war heute ca. 11 Stunden aus dem Haus und habe meine Zeit in erster Linie in der Schule verbracht. Jedoch ist mir bewusst geworden, dass ich auch viele Dinge außerhalb meiner vier Wände nutze. Sei es der Zug, einen Tisch oder einen Stuhl in der Schule.
Es ist also viel schwerer als gedacht, seine Dinge zu zählen.
Dennoch kann ich mich trotzdem nicht darauf beschränken, nur meine eigenen Besitztümer zu zählen, da ich noch zuhause wohne und grundsätzlich Vieles meiner Familie mitbenutze.
Ferner ist mir aufgefallen, dass ich meine Gartenschuhe nicht auf die Liste gesetzt habe. Stattdessen gehe ich nun wohl oder übel mit meinen Sneakern in den Garten.
Auch habe ich nur eine Jogginghose auf die Liste gesetzt, die leider nicht ganz trocken war, als ich sie anziehen wollte. Zum ersten Mal nach langer Zeit verbringe ich den ganzen Tag bis abends in einer Jeans.

Tag 2
Was soll ich sagen? Ich bin bereits gestern von meinen 100 Dingen abgewichen und bin spät abends mit einer Stofftasche und dem Fahrrad meines Bruders (+2 Dinge) noch in die Stadt gefahren. Wie das Schicksal es wohl wollte fing es stark an zu schneien und ich bin auf einer glatten Brücke ausgerutscht und mit dem Fahrrad hingefahren. Am nächsten Tag bin ich dann mit einem schönen blauen Fleck  in die Schule gegangen und habe in einer halb nassen Jogginghose Sport gemacht, da ich nur eine auf die Liste gesetzt habe und mir somit keine Auswahl zur Verfügung stand.
Am Nachmittag habe ich mich nach einem Aushilfsjob umgesehen und war beim Arzt.

Tag 3
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass es stark auf die Kategorie ankommt, ob die Umsetzung meiner Einschränkung reibungslos verläuft oder ob ich nicht doch auf ein anderes Objekt ausweiche. Beispielsweise zum Thema Kleidung: Ich bin vollkommen zufrieden mit der Auswahl meiner Kleidung und habe bisher noch nichts vermisst, außer meine Gartenschuhe am ersten Tag.
Zum Thema Möbel: Unbewusst greift man dann nun doch mal auf einen Sessel zurück oder auf das Sofa, da man sich einfach aus Gewohnheit dort draufsitzt.
Ansonsten war ich heute nicht sonderlich produktiv und habe die meiste Zeit für die am nächsten Tag anstehende Psychologieklausur gelernt.
Und glücklicherweise ist ein Kugelschreiber heute leer gegangen - habe ich dann nur noch 99 Objekte zur Auswahl?

Tag 4
Heute hatte ich bis um 15 Uhr Schule und war danach noch einkaufen. Also war es kein besonders interessanter Tag. Jedoch ist mir bewusst geworden, dass die Umsetzung meines Projekts wohl wesentlich einfacher verliefe, wenn ich nicht mehr zuhause wohnen würde, da ich wohl um einiges weniger als meine Familie besitzen würde.

Tag 5
Nach der Schule war ich mit einer Freundin in der Stadt und in einem Café und habe abends mir noch ein bisschen Zeit für mich genommen und bin schon etwas früher schlafen gegangen.
Um ehrlich zu sein bin ich auch heute auf zwei Dinge außerhalb meiner Liste ausgewichen. Dabei sehe ich das jedoch gar nicht als negativ an, da mir erst dadurch bewusst wird, welche Dinge eine zentrale und wirklich wichtige Rolle in meinem Leben spielen und auf welche Dinge, die auf meiner Liste stehen, ich in nächster Zeit verzichten kann.

Tag 6
Wochenende! Endlich hatte ich mal Zeit, abzuschalten und habe den Tag teilweise produktiv, teilweise auch mit Selfcare verbracht.
Um ehrlich zu sein hat mich das Projekt der 100 Dinge Tag für Tag dieser Challenge ein Stück mehr nicht mehr so angesprochen wie zu Anfang. Es ist ein aufwändiges, mit viel Zeit verbundenes und auch ständig mit Gedanken verbundenes Projekt, was meiner Meinung nach aus diesen Gründen eher weniger mit Minimalismus zu tun hat.

Tag 7
Den siebten Tag möchte ich nun nutzen, um für mich persönlich ein Fazit aus dem Projekt zu schließen. Ich muss sagen, auf Dauer könnte ich nicht so leben. Darunter fällt nicht unbedingt der Aspekt des geringes Besitzes, sondern der Aspekt des Zählen der Dinge.
Es setzt einen unheimlich unter Druck und widerspricht sich mit meinem Prinzip des Minimalismus, und zwar wollte ich mich ursprünglich damit freier fühlen.

Könntet ihr euch vorstellen, mit nur 100 Dingen auszukommen?

Kommentare

  1. Oh man ich kann mir das gar nicht vorstellen! Aber eine tolle Idee ist es dennoch :) Bin schon auf deine Updates gespannt.
    Liebste Grüße
    Lara

    www.verylara.com

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    1. Danke dir! Ich werde dazu auf jeden Fall noch ein Update machen :)

      LG Cella❤️

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  2. Wow das nenne ich mal ein Experiment, ich bin gespannt wie es dir damit ergeht. Ich könnte mir das aktuell gar nicht vorstellen, das ist bestimmt super schwierig. Ich hoffe du hältst uns auf dem Laufenden :)

    Liebe Grüße
    Laura von Lauras Journal

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    1. Tag 1 ist überlebt, jedoch kann ich noch kein wirkliches Fazit ziehen,
      Ich kann aber sehr gut dein Ansichtspunkt nachvollziehen.

      LG Cella❤️

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  3. Great post, love the photos!
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  5. Wow, das ist wirklich richtig beeindruckend! Ich wünsche dir dafür das beste und hoffe, dass noch ein Beitrag dazu folgen wird :)

    Liebste Grüße <3

    Sophicially

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  6. Oh, ich hab das auf meiner Bucket List stehen, dass ich mit nur 100 Dingen leben will (zum Glück hab ich das nicht auf einen Zeitraum beschränkt :D) und finde das auch so interessant. Aber dieses Dinge zählen ist daran halt irgendwie hinderlich. Auf Youtube hat letztens auch jemand das Experiment gemacht, 7 Tage mit 100 DIngen zu leben & kam in etwa zum gleichen Schluss wie du.

    Liebe Grüße!
    Carla

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  7. Ein sehr cooles Projekt und Hut ab, dass du die 7 Tage durch gehalten hast ;)
    Ich würde es auch gerne mal ausprobieren, aber würde wohn schon am ersten Tag scheitern oder zumindest dann, wenn ich das Haus verlasse (:
    Da denke ich mir jedoch: Verkehrsmittel benötigt man um von A nach B zu kommen. Hier kannst du drauf achten, dass es umweltfreundlich ist :)
    Wenn du zur Arbeit oder Schule gehst, hast du ja auch bestimmte Sachen, die eine Grundvoraussetzung sind. Die benötigst du einfach im Alltag. Wir sollten vielleicht lernen Materialen zu benutzen, die gut abbaubar sind oder halt wieder umweltfreundlich sind. Du brauchst in diesem Falle die Sachen, denn es ist deine Arbeit.
    Ich würde mich bei den 100 Dingen, auf meine eigenen Sachen, wie Kleidung, Elektronik und Pflegeartikel beschränken und alles andere, was dich umgibt, abhängig von ökologischen Fußabdruck machen ;)
    Und kein Stress, dich zwingt niemand dazu, es ist deine eigene Erfahrung die du gemacht hast und jetzt kannst du schauen, ob sie gewirkt hat oder was für eine Veränderung sie in dir ausgewirkt hat :)

    Ich wünsche dir noch einen schönen Abend!
    Magda von https://magdasmomente.blogspot.com/

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